Ich muss heute einfach 2. Blogeinträge machen, da heute soo ein schöner Tag war.
Als wir zum surfen fahren wollten, kam unser Nachbar vorbei und hat uns erzählt, dass eben eine dicke Brown Snake die Straße überquert hat und wir aufpassen sollten. Das war aber nicht das Problem, da ich sie nicht gesehen habe und sowieso nach Goolwa gefahren bin :).
Beim Surfen habe ich also das Profi- Board bekommen, aber es war sonnengelb. Trotzdem schön. Der Ozean war knalltürkis, die Sonne schien und es war/ ist 30 Grad. Es war richtig, richtig schwer auf diesem schmalen, kürzeren, glatteren Board zu surfen und es war echt anstrengend.
Nach einer Stunde wollten Kingo, 3 Erfahrene, ein Mädchen und Ich zu den großen Wellen, die das 1. Mal Brechen und frisch aus dem Ozean ankommen. Wir sind also vorbei an allem und dann sind wir hinaus in den Ozean gepaddelt. Die Wellen wurden immer größer und manchmal hat man vergessen in die Welle zu tauchen und wurde fast zerissen. An der Schwelle helltürkis- dunkeltürkis haben wir angehalten und uns auf das Board gesetzt. Weit und breit war keiner nur der Ozean und wir.
Ich sollte aufsteigen, damit Kingo mir die Welle catchen kann. Übrigens habe ich mir ein dickeres Board geholt für die großen Wellen. Also habe ich nicht nach hinten geguckt und gewartet bis Kingo los schreit. Ich wurde 2Meter in die Höhe getragen, damit ich dann einen wunderschönen Duck Dive machen kann. Wisst ihr was das ist? Wenn man auf der Spitze der Welle ist, ein bisschen schneller als das Wasser und dann mit Spitze voran in die Tiefe stürzt.
Man merkt richtig wie stark der Ozean ist, keiner kann ihn beherrschen, ER IST GEWALTIG! Okay ich gebe zu, ich hatte zwischendurch Angst, wenn eineWelle vor mir gebrochen ist dann wie ein Wasserfall von 3m Höhe auf mich zu stürzen. Wenn ich die anderen Surfer beobachtet habe, sah man richtig, wie klein die im Gegensatz der Welle ist. Da entstehen wahrscheinlich auch immer diese berühmten Surfer Bilder, wo alles so einfach aussieht; aber eigentlich muss man nur aufpassen, das es einen nicht zerreißt.
Ich glaube, nächstes Mal übe ich erstmal wieder näher an der Küste.
Übrigens heute waren ganz viele Aborigine Kinder vom Northern Territory da.
Es hört sich jetzt vielleicht nicht ganz so toll an, aber es war alles total spannend und eine neue Erfahrung.
Um 5 Uhr sind wir mit Jenny and Family, Claire und Nick zu den Encounter Lakes gefahren. Dort haben wir dann ein Piknik gemacht und Abendbrot gegessen. Es war lovely weather, sodass wir bis um 8 geblieben sind und es ist immer noch so warm.
Die Encounter Lakes sind so wunderschön, mit dem Strand und nachdem wir gegessen haben, bin ich darin schwimmen gegangen, es war einfach VIIEL zu verlockend.
Und OH MEIN GOTT das Wasser ist das schönste, wo ich jemals drin geschwommen bin. Das Wasser wird ja regelmäßig durch Röhren mit dem naheliegenden Meerwasser ausgetauscht. Es fühlte sich wie eine warme Badewanne an, obwohl es Salz/Meerwasser ist. Die Sonne brannte nicht, es war trotzdem warm und ich konnte mich hinlegen und irgendwelche Muskeln anzuspannen. Ich könnte jeden Moment einschlafen, da es so entspannend war, keine Geräusche, keine Wellen alles war ruhig. Und so bin ich dann mit dem Sonnenuntergang geschwommen.
Keine Angst, dass Wetter ist NICHT schlechter geworden, die Sonne ist nur untergegangen :)
Ich glaube ein dritten Blogeintrag werde ich heute nicht noch schreiben :). Ich bin jetzt nur noch total müde.
See ya,
Jana ♥
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen